Freiwillige
Arbeitsgemeinschaft
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Erlebnispädagogik |
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Gerade
nach einem Schulwechsel, wenn viele Kinder aus verschiedenen
Grundschulen in eine neue Klassengemeinschaft integriert werden müssen,
kommt es immer wieder zu Problemen unter
den neuen Schülern. Es kommt zu Reibereien untereinander, man fühlt
sich nicht wohl, hat Angst im neuen Umfeld, alles ist so neu, Verwirrung
und Unsicherheit bestimmen den Anfang. In diesem Schuljahr gibt es ein
Projekt an unserer Schule, mit dessen Hilfe der Versuch unternommen
wird, diese Problematik aufzufangen. |
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Im
Schuljahr 2002/ 03 hat es sich die Regionale Schule Nieder- Olm zur
Aufgabe gemacht, möglichst alle Schüler der 5. Klassen in einer
freiwilligen AG „Erlebnispädagogik“ zu betreuen. „Erlebnispädagogik
ist eine erfahrungsbezogene Erziehung, ist ein Prozess, in dem Lernende
sich Wissen, Fähigkeiten und Werte durch direkte Erfahrung(en)
aneignen.“ (K. Rohnke) Konkret meint dies, dass die Kinder
gemeinsam in ihrer Klassengemeinschaft Herausforderungen miteinander
angehen und lösen müssen, die auf den ersten Blick scheinbar nicht zu
bewältigen sind. Jeder Schüler ist in diesem Prozess der Problemlösung
wichtig, denn nur wenn die ganze Gruppe die Aufgabe gelöst hat, ist das
Ziel erreicht. In diesem spielerischen Prozess lernen die Kinder es,
eigene Gefühle zu erkennen und zurückzustellen, Rücksicht auf Schwächere
zu üben und im Team und in
Kooperation mit den Anderen zu handeln.
Spaß und Humor spielen in diesem schulischen Konzept eine
wesentliche Rolle, wenn soziale und emotionale Aufgaben angegangen ,
besprochen und gelöst werden. |
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Mit
Hilfe der Erlebnispädagogik versuchen wir eine stabile
Klassengemeinschaft aufzubauen, die es den Kindern einfacher macht,
einen guten Start in die neue Schulzeit zu schaffen, die bei uns
mindestens fünf, vielleicht auch sechs Jahre betragen wird. Jede
der fünf Klassen wird jeweils sechs Wochen lang von zwei Lehrern,
teilweise auch den Klassenlehrern und den Paten aus der 10. Klasse
betreut.
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Konkret sieht dieses Angebot so aus, dass jede Klasse sechs Mal Mittwochs in der 7. und 8. Stunde (13.30 Uhr bis 15.00 Uhr) in der Turnhalle an der erlebnispädagogischen AG teilnimmt. Zwei Mal davon beginnt die AG schon am Vormittag nach der 4. Stunde, so dass mehr Zeit für längere Aktionen zur Verfügung steht. Nach der 8. Stunde kann fast jedes Kind vom Busbahnhof aus in seinen Heimatort fahren. |
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Jörg Köhler, Sabrina
Zimmermann |
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